Die Klotzbeute

Honig erfreute sich bei uns Menschen schon immer großer Beliebtheit. Unsere Vorfahren lernten, dass Bienen sich gerne in ausgehöhlten Baumstämmen einnisteten, die ganzjährig trocken waren und vor Wind, Regen und Schnee geschützt standen. Sie lernten auch Bienen in künstlich angelegten Nestern anzusiedeln. Dazu wurden ausgehöhlte Baumstämme, in die ein oder mehrere Fluglöcher geschnitten waren, an geeigneter Stelle aufgestellt. Zur Erleichterung des Wabenbaus konnten im Inneren der Röhre Holzstöcke quer angebracht werden. Oben wurde der Baumstamm mit einem Brett abgedeckt, fertig war die Klotzbeute. Die ältesten nachgewiesenen Klotzbeuten stammten ca. aus dem Jahr 3300 v. Chr.